1. Herren siegen auswärts in Soltau

Nach dem unerwartet hohen 9:2 Auswärtssieg am vergangenen Wochenende in Adelheidsdorf musste die 1.Herren des MTV "Fichte" Winsen wieder auswärts antreten, dieses Mal in Soltau.
Wie auch in der vorigen Partie kam Tobi Lankenau aus der Zweiten zum Einsatz. Moralisch unterstützt wurde die Mannschaft durch Felix Rösch, der eigentlichen Nr.3.
Aus den Doppeln konnte man durch die Siege von Schwöbel/Wyrwich und Rösch/Krause mit einem einem kleinen Vorsprung heraus gehen. Zumindest einen Satgewinn verbuchten auch Kruschewski/Lankenau, sie waren aber gegen das druckvolle Angriffsspiel des gegnerischen Einser-Doppels letztendlich machtlos.

In der ersten Einzelrunde gab es für die Winser deutliche 3:0-Siege von Wyrwich, Kruschewski und Krause. Lukas Rösch gelang es, einen 0:2 Satzrückstand gegen Colin Haigh umzudrehen, indem er sein passives Spiel aufgab und mit mehr Beinarbeit und Platzierung mehr und mehr punktete. Dem Gegner gratulieren mussten Felix Schwöbel und Tobi Lankenau. Felix kam zwar in sein gutes Blockspiel, versiebte aber den einen oder anderen Angriffsball zu viel. Tobi machte durch gute Blocks aus einem 0:2 noch ein 2:2, im letzten Satz war dann Miebach einfach druckvoller.

Das obere Paarkreuz  stellte in der zweiten Einzelrunde die Weichen durch zwei 3:1-Erfolge auf Sieg. Chris Wyrwich untermauerte seine zurzeit sehr gute Form mit enorm druckvollem Spinangriff und auch Felix' Angriffs- und Blockspiel war nun wieder wie gewohnt. Lenni Kruschewski hatte dann bei seinem erst zweiten Einsatz für den MTV ein schwieriges Spiel gegen Material in Form von Colin Haigh vor sich. Gegen die gut platzierten Noppenbälle Haighs fand er an diesem Tag kein Mittel. So wurde es für Lenni (noch) nichts mit dem Knacken der 1700er QTTR-Marke, aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Nach Lukas' ungefährdetem 3:0 gegen Adam war dann aber der Sieg eingetütet.

 

Wie es der "Zufall" so wollte,führte der Rückweg an "Miss PeppeRs" vorbei und dieses Mal standen die Winser nicht vor verschlossenen Türen, wie nach dem Auswärtsspiel gegen Luhetal. Das Restaurant war gerammelt voll, doch lange warten brauchte man auf die Burger nicht. Sie waren sogar schneller da als die Getränke :-)

Wenn du gerne scharf isst, dann lass dir den Zwiebel-Peperoni-Burger bringen. Es liegt zwar nur eine Peperoni bei, aber .... Und an den leider erkrankten Mitspieler Lukas K. dachte die 1.Herren auch, denn man kann die Burger natürlich auch zum Mitnehmen bekommen. Das ist Teamgeist, oder?

 

Text: Jan-Henric Krause, Fotos: Lukas Rösch